Immer nach dem Besuch in der Heimat

Immer nach dem Besuch in der Heimat
„Tief eim Toole, zweschr Barcha, leith mei schiene kleene Heemt“
Immer nach dem Besuch in der Heimat

 

Naila – Waldkraiburg – Dresden – Sedloňov / Sattel –  Friedrichswalde – Orlické Záhoří – Neratov v Orlických horáchBärnwald im Adlergebirge – KrálíkyGrulich  – Orlické hory Adlergebirge

Immer wenn wir Adlergebirglerinnen und Adlergebirgler aus dem Oberen Adlergebirge seit 1969 aus unserer Heimat gefahren sind, haben wir diesen Weg bevorzugt. Es gibt weitere drei Möglichkeiten nach Königgrätz in die Stadt zu gelangen, einer über Gießhübel und das Grüne Tal, die gezeigte und eine zwischen Sattel und Deschnei runter ins Vorgebirge und nach Königgrätz und eine über die Plassnitz ins Vorgebirge und auf die große Vorgebirgsstraße und dann rechts nach Königgrätz, das ist die schnellste. Es ist der beste Weg zum ins Gebirge fahren, von Königgrätz her, weil über die Autobahn nach Prag und dann nach Königgrätz. Auf der Strecke, in der die letzten Jahre die Autobahn gebaut wurde. Die Fahrt aus dem Gebirge, wenn auch nicht unbedingt der kürzeste Strecke, die wir aus dem Gebirge fahren, ist aber jene mit den schönsten und den traurigsten Erinnerungen. Aber es ist auch  jener, der mit Abstand der Sicherste ist und uns die Trauer am Besten geniesen lassen lässt. Die Trauer um das Ende der Kindheit und Jugend in der Heimat. Und das Spiel der Regierenden mit der Manövriermasse, den kleinen Leuten. Die Regierenden und ihren kleinen nationalsozialistisch kopfgewaschenen Helfern, den dummdreisten Beamten des Großdeutschen Reiches in Berlin und ausgesandt in alle Teile des Sudetenlandes, auch nach Grulich als Landrat und so weiter, auch in die Tschechoslowakei. Und der Regierenden in Prag, dem Mutterland, das seine Kinder hinausjagte, vertrieb und bestahl. Zuerst Volksgenosse, dann dort in der Tschechoslowakei hieß der Beamte Genosse und heute mit den Nachfolgern, wie in Lüdinghausen, ein Olfener Gerichtvollzieher einer zu sein scheint, ein gelernter Parkkrallenputzer. Zumindest prahlt er in der Ruhr Zeitung damit, ist es nicht vieol anders.

Und hier die „wunderschön-wundervoll-herzlich-erinnerungsvoll-erwartungsvoll- schaurig-tränenhaft-herzergreifend traurig“ immer wieder jedes Jahr aufs Neue, sich ereignende Fahrt ins Adlergebirge endet mit der Fahrt aus dem erträumten und jetzt neuen sich immer wieder Jahr um Jahr veränderndem Adlergebirge, zurück, hinein in die fremde Welt bis hin zur neuen Wohnstätte, in Deutschland, oder bei einigen auch nach Frankreich, etc. Jedes Jahr immer mit mehr oder weniger Tränen in den Augen. Einem schweren und hedankenvollem Kopf. Auch wenn die Freede doch jedes Jahr eine so wundervolle und wunderschöne Freede war, alle wieder getroffen zu haben. Alle jene die beteiligt waren an der eigenen Kindheit und Jugend und diese miteinander verbrachten. Damals, in einer halbwegs anständigen und wunderschönen Welt. Weil man nichts anderes kannte. Und genau deswegen war sie so sehr schön. Dennoch werden es immer weniger die noch leben und die man beschenken kann mit Liebe und mit Besuchen und die einen ebenso herzlich und liebend mit Demselben beschenken, mit ihren immer wieder wundervollen unverfälschten bergschlesischen Worten, ihren Blicken, Ihren Umarmungen. Heimat eben.

Adlergebirgsverein Auf Wiedersehen bis zum nächsten Jahr
Letzter Abschied von 20 oder 30 Abschieden nach jedem Besuch im Gebirge.

Adlergebirgsverein Heimfahrt aus der Heimat, rechts zum Hof, geradeaus nach Deutschland.
Rechts ins Heimatdorf geradeaus zurück nach Deutschland an den Vertreibungsort dort, oder das neue Heim und Haus in Deutschland. Jeder, wie es im gelang in der Fremde.

Adlergebirgsverein Heimfahrt aus der Heimat zum WohnortDie Hauptstraße müssen wir fahren, nach Bačetin.

Adlergebirgsverein geradeaus Luckerbäckers, wir fahren links, nicht rechts zum Hof
Wir lassen Lucker Bäckers rechts liegen, wie seit 1969 schon 100erte Male


Adlergebirgsverein Fahrt in die Wohnung, noch einmal stehengeblieben und eine Jugenderinnerung erzählt
Links die Schafswiese rechts die letzten Häuser von SAttel

Adlergebirgsverein Fahr tin die Wohnung, schau das Umgebindehaus von ..
Ja das sind echte Umgebindehäuser die so aussehen, wie hier in Sattel

Adlergebirgsverein Fahrt in die Wohnung, vorbei an der Schreinerei
Eine neue kleine Tischlerei im Gebirge

Adlergebirgsverein Fahrt in die Wohnung, vorbei an der Werbung in Sattel
Etwas Werbung muss sein im Gebirge.

Aslergebirgsverein wir verlassen die Heimat das erste Fahrzeug ist bereits aus Sattel hinausgefahren
Der Ort ist zuende, jetzt gehz es hinunter zur einstigen willkürlich gezogenen Grenze nach Ethnie und Sprachgebrauch, zwischen Deutschsprachigen und tschechischsprachigen Böhmen, unten im Tal..

Adlergebirgsverein Fahrt in die Wohnung, schon in der Bistrei
Bereits in Bacetin. Aber noch im „Adlervorgebirge“ wie es auf Neuhochdeutsch heißt.

Schon in Bistrei, hier wohnt der Pfarrer der die Gemeinden im Oberen Adlergebirge mit betreut und der das Geld für Kirche und Kirchgemeinde auch anders verteilte, als es ihm aufgetragen wurde. Er lebt heute 2016 schon nicht mehr dort, sondern in einem Heim des Bistums Hradec Kralowe.

Jetzt ist die Fahrt zur Tankstelle in Dobruska vor den Heimfahrenden und dann der Weg über Königgrätz, Prag, dann ein jeder für sich auf einer anderen Straße zu seinem Haus oder seiner Wohnung. Bis zum nächsten Jahr.

Näheres erfahren Sie vom ersten „Erster Jungobmann“ des Vereins „Verein der Adlergebirgler e. V.“, der Adlergebirgsjugend des Vereins „Verein der Adlergebirgler e.V.“, Außenstelle des Vereins „Verein der Adlergebirgler“ in Dresden, Büro Dresden, der Mitmachzentrale des Adlergebirgsverein in Dresden, Büro Dresden, Büro des Botschafter des Adlergebirge
0351 / 810 83 99

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