Bärnwalder Kunst und Kultur

Bärnwalder Kunst und Kultur
„Tief eim Toole, zweschr Barcha, leith mei schiene kleene Heemt“
Bärnwalder Kunst und Kultur

Naila – Dresden – Neratov In einer Zeit als das Mutterland der Adlergebirgler Tschechoslowakei hieß und das Obere Adlergebirge mit der Kreisstadt Neustadt an der Mettau, Nové Město nad Metují noch nicht an Vertreibung seiner Einwohner dachte und auch nicht denken musste verfasste der Närnwalder / Neratover Eduard Allinger sein Lied von seinem Dorf, gelegen an der Adlerstrand. Auch wenn der Adlerstrand nicht mit der Elbe Strand oder der österreichischen Adria von vor 1918 stand halten konnte. Es war eben des Eduard Alliger täglich zu sehender Strand, und Strand der Kindertage als das Wasser den Kindern zum abkühlen diente, zum Spielen und erwachsen werden. Ein Strand mit dem hochwertigen Ansehen und dem Genuß eines der Heimat ergebenen und von ihr begeistertem Mann. Aber lesen Sie die Texte des Ortsdichters und schmunzeln sie über dessen Einbau von Liebe, Sex, Kindheit, verstecktem Fernweh, politischer Ohnmacht oder auch verstecktem Verlangen nach Freiheit durch schmuggeln (paschen)  entgegen der Büttelei der tschechischen Finanzer (Zöllner) die sicher auch gegen einen Anteil am Vedienst der Schmuggler diese ihrem Handwerk nachgehen liesen. Wie überall auf unserer Erde. Nur unserem Bärnwalder Hartmut Lux, war ein KZ-Wächter des Großdeutschen Reichs in seiner beflissenheit seine Arbeit als Gerichtsvollzieher und Parkkrallenhostess in Olfen zu leisten wesentlich näher, als die Arbeit der Finanzer in Bärnwald.  Hartmut Lux führte sein Amt als aus der Ruhr Zeitung bekannter Parkkrallenhostess, in Olfen NRW, seiner neuen Heimat, wesentlich härter durch. Hartmut Lux und sein Bruder Uli Lux, beides keine Bärnwalder nach dem Geschmack unseres Landsmannes Eduard Allinger, dem Ortsdichter von Bärnwald.

Gerade die Zeilen von Eduard Allinger: „Und hast Du in der Ferne, Wohl einen guten Freund, So geh zur Post und schreibe Was dir am besten scheint!“ nimmt unser Landmann Hartmnut Lux zum völlig verdrehten und alles ins Geteil kehrenden Anlass, Adlergebirglerinnen und Adlergebirgler in aller Welt, 92 Jahre nach dem Tode des Bärnwalder Ortsdichters Eduard Alliger, mit seinen eigenen Gedichten, die nur so voller A, O, S. Sch und W Worten sind, dass sich Eduard Allinger im Himmel der Worte seines Ortskollegen aus Bärnwald schämt und abwendet und dichtet: „Asuu hotte ich doos nooch nie gehaart. Doos mit daam Aae, on daam Ooe, on damm Esse, on daam SCH. A doos mit daam Wee, damm Wee is werklich nee Bernwelderrische schieen. Awr de Vertreiwung, de Vertreiwung, ausdr Heemt, hoot haalt ihre gruuße Nuut, ihre gruuße Nut iwrool hiegeträn. On doos Hartmutlan, doos Hartmutlan on a dr Uli, voa Luxa, die missa se trän, die gruße odlrgebarchische Nuut.“

Adlergebirgsjugend Neratov
A „Bimsches Assa“ on „Bimsche Kultur, doo freet sech a jedr  Odlrgebarchler, on lacht wie a Moon. Ar lacht wiea Bernwalder met guudr Kultur. Ar lacht wiedr Alliger eim letzta Johrhondert. Wia gedicht hoot sei Liedla vo sennt Heemt, daam schinn on guuda Neratov, doos doomols nuuch Bernwalde war on aa asuu hieß. Doos Assa werd schmecka. Mer kundas ju sän, es hoot geschmackt, wie bei Muttrn daheem.
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MEIN BÄRNWALD
Von Eduard A l l i g e r , Bärnwald verstorben 1924

Ich kenn ein schönes Dörfchen
Wohl an dem Adlerstrand.
:I: Es liegt wohl an der Grenze
Ist weit und breit bekannt! :I:

Dort gibt es eine Brücke
Wohl über´n Adlerfluß
:I: Und darauf in der Mitte
Johann von Nepomuk :I:

Eine Kirche tut`s dort geben,
Die man gar wohl gewahrt.
:I: Es liegt wohl an der Grenze
Ist weit und breit bekannt! :I:

Auch eine schöne Schule,
Hat man auch dort gebaut.
:I: Der Lehrer auf dem Stuhle
Die Jugend lehrt und haut. :I:

Zwei Säle tut´s dort geben
Zum frohen Tanzgenuß
:I: Wie hupfen da die Schönen
Wie hebt sich Herz und Fuß :I:

Und bei des Walzer Tönen
Umschlungen, Brust an Brust.
:I: O Himmel, welch ein Sehnen,
O Götter, welche Lust :I:

Und tut Dir etwas fehlen,
Dir es an was gebricht.
:I: So kannst du es wohl kaufen,
Beim Juden oder Christ! :I:

Und hast Du in der Ferne
Wohl einen guten Freund,
:I: So geh zur Post und schreibe
Was dir am besten scheint! :I:

Alles kannst du machen,
Nur paschen darfst du nicht,
:I: Finanzer tun dort wachen
Und schau´n, daß man was kriegt! :I:

Und wollt Ihr das wohl wissen,
Was ich damit wohl mein?
:I: Das Dörfchen, wohl das schöne,
Mein Bärnwald tut es sein? :I:

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0351 / 810 83 99

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