Unheil aus dem Adlergebirge schwächt sich ab

Unheil aus dem Adlergebirge schwächt sich ab
„Tief eim Toole, zweschr Barcha, leith mei schiene kleene Heemt.“
Unheil aus dem Adlergebirge schwächt sich ab

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Ruhr Zeitung berichtet augenzwinkernd
Hartmut Lux feierlich aus der Arbeit in Olfen verabschiedet

Heute vor 77 Jahren wurde mit dem Einmarsch der Deutschen Wehrmacht die endgültige Vertreibung der Deutschen in der Tschechoslowakei durch eine ethnische Säuberung in der Tschechoslowakei vorbereitet. Natürlich war das für jeden Mathematiker und auch jeden normalen Kleinbauern und Landwirt im Adlergebirge sonnenklar, das mit dem Beginn des Polenfeldzugs der Untergang des Großdeutschen Reichs auch der Untergang des Großdeutschen Reichs besiegelt wurde.

Der Einmarsch der Deutschen Wehrmacht war die erste aktive Tätigkeit der deutschen Armee nach dem Abschluss der Verhandlungen der Staaten Deutschland (Deutsches Reich), Frankreich, Großbritannien und Italien in München. Welches als „Münchner Abkommen“ in die Weltgeschichte einging und heute als Erpressung des Deutschen Reichs unter dem Reichskanzler Adolf Hitler gilt und nachträglich für ungültig erklärt wird.
Gerade durch diesen Einmarsch und die Abtrennung des Sudetenlandes war der Same der späteren Vertreibung in fruchtbare Erde gepflanzt. Eine Vertreibung die die Menschen entwurzelte aus eine 800 jährigen Heimat. Aus Schlesien und Böhmen, eben dem Adlergebirge. Das Adlergebirge befindet sich in Schlesien und Böhmen, heute Polen und Tschechien.

Schlimmste Not durch Vergewaltigung, Schändung und Vertreibung brachte nicht nur der Diebstahl von Haus, Hof, Vieh, Besitz wie Wohnungseinrichtung und anderer kulturellen Dinge wie Wissen um den Umgang mit der Natur im Adlergebirge, dem Zusammenhalt mindestens aber der täglichen Zusammenarbeit. Besonders schwer wirkte sich aus, Verlust der Nachbarn und der gewohnten Lebensart und Sprache die mit roher Gewalt verbunden war.

Kein Psychologe, Sozialer Dienst oder Sozialarbeiter half den Vertriebenen und ihren Kindern und Enkeln dessen Schicksalsschlag und die damit verbundenen Erniedrigungen, heute spricht man von Traumatas und posttraumatischen Störrungen, zu verarbeiten. Herausgekommen sind Menschen, die sich sowohl in der DDR als auch in der BRD, Deutschland, zu Hass und Menschenverachtung hingezogen fühlen und natürlich entsprechende Tätigkeiten aufnahmen in denen Sie ihren Menschenhass leben konnten.

Als ein Beispiel ist das Beispiel anzusprechen, in dem viele Menschen in der Stadt Olfen direkt unter der Vertreibung der Adlergebirglerinnen und Adlergebirgler zu leiden hatten. Tausendfach. Erst durch die Entlassung des Olfener Gerichtsvollzieher in diesem Jahr ist ein wenig Ruhe in der Stadt Olfen eingekehrt und Freude, Freede, wie wir Adlergebirglerinnen und Adlergebirgler sagen würden.

In einer an meisterlichen, bürgermeisterlichen Komik nicht zu überbietenden Verabschiedung, wurde unserem Landsmann Hartmut Lux der letzte Abschied in Olfen geschenkt. Und tausende Mitbürger in Olfen fühlten sich erlöst. Erlöst und feierten nachdem diese Nachricht in der Ruhr Zeitung in Olfen zu lesen war. Einige feierten bereits am Tag ders Abschieds und der Abschiedsfeier von unserem Landsmann Hartmut Lux.

Näheres erfahren Sie von der Mitmachzentrale des Adlergebirges in Dresden, Büro des Botschafter des Adlergebirge0351 / 810 83 99.

 

 

 

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