Der letzte Freund des Fürsten des Adlergebirge ist verstorben

Der letzte Freund des Fürsten des Adlergebirge ist verstorben
„Tief eim Toole, zweschr Barcha, leith mei schiene kleene Heemt.“
Der letzte Freund des Fürsten des Adlergebirge ist verstorben

 

Wir trauern um Herrn Hermann Lucker.

Wir trauern um Herrn Hermann Lucker. Er war der letzte noch lebende gute Freund aus der Zeit der Vertreibung aus dem Adlergebirge in Oberfranken, der ebenso 1946 aus dem Adlergebirge vertrieben wurde.

Herrmann Lucker verstarb am 15.September 2015, genau 4 Monate nach seinem Fürsten, der uns am 18.05.2015 verlies.

Wir von der Adlergebirgsjugend hatten Herrn Hermann Lucker noch vor wenigen Tagen besucht und ein langes Gespräch mit ihm geführt über das Gebirge, über die Heimat im Adlergebirge, über Sattel und Polom und deren Bewohner, über seine Eltern und natürlich über die Bäckerei seines Vaters zuerst in Sattel und dann in Steinwiesen Landkreis Kronach und dann in Selbitz im Landkreis Naila. Über seine Wege in Oberfranken  und über den Ursprung der Famlie in Tanndorf im Adlergebirge. Tanndorf verlies der Vater von Hermann Lucker (Luckerbeker) um in Sattel eine neue Bäckerei zu bauen und einzurichten. Wir sprachen mit Herrn Hermann Lucker über das Leben, über sein Leben, sein Leben als Junge in Sattel und über seine Jugendzeit, die er mit dem Fürsten des Adlergebirges verbrachte und über viele kleine Anekdoten aus der Zeit bis zur Vertreibung im November 1946, die beide erlebten und nicht zuletzt oft gemeinsam.

Herr Herrmann Lucker war in all den Jahren ein Freund des Fürsten des Adlergebirge, bis zu dessen letzten Tagen. Davon zeugen die vielen, vielen Besuche untereinander. Beide Herren aus dem Adlergebirge waren sich die besten Freunde seit den Tagen der Jugend.

Herrmann Lucker, der auch der Trauzeuge des Fürsten des Adlergebirges war, besprach an einem schönen sonnigen Nachmittag noch vieles aus der Zeit der beiden, als Ihre Wege noch auf der Flur von Sattel und Pollom sich fast täglich trafen und von ihren gemeinsamen Unternehmungen und der Freizeitgestaltung.

Wir konnten Herr Hermann Lucker und seine Ehefrau Erika Lucker noch einmal gemeinsam sehen und erleben und uns mit beiden über ihr Leben unterhalten,  dass sie geführt hatten. Wir sind nicht nur aus heutiger Sicht dankbar, dass es uns noch einmal vergönnt war, diesen so kurzen aber sehr wichtigen Augenblick im Leben von Herrn Herrmann Lucker mit zu erleben. Und es war besprochen worden, diesen Augenblick fest zu halten für uns alle, zum Einen für die Adlergebirglerinnen und Adlergebirgler und zum Anderen für seine beiden Kinder Michael und deren Frauen und deren Kinder, den Enkel von Herrn Hermann Lucker.

„Ich werde Erwin bald folgen“, waren seine Worte an uns. Die wir nicht hören wollten. Aber die er sicher mit vollem Wissen äußerte.

So sind uns von der Adlergebirgsjugend diese letze Begegnung mit Herrn Hermann Lucker, dem letzten Freund des Fürsten des Adlergebirge noch sehr nahe und sehr deutlich und sehr gut in Erinnerung, als wäre sie gestern gewesen.

Wir verlieren jetzt mit dem Versterben von Herrn Hermann Lucker einen sehr guten und sehr treuen Freund. Wir verlieren damit auch einen treuen Freund des Adlergebirge.

Wir von der Adlergebirgsjugend werden Herrn Hermann Lucker hier auf dieser Webseite ein ehrendes Gedenken schenken.

http://www.franken-gedenkt.de/MEDIASERVER/content/LH96/obi/04cc82e3257949c0a842bb92d570fd8c.jpg

Näheres erfahren Sie von der Mitmachzentrale des Adlergebirge in Dresden, Büro des Botschafter des Adlergebirge

0351 / 810 83 99

http://www.adlergebirgsverein.de/wp-content/uploads/2015/09/Adlergebirgsverein-code.png

 

Kommentare sind geschlossen.