Abschied genommen vom Fürsten des Adlergebirges

Abschied genommen vom Fürsten des Adlergebirges
„Tief eim Toole zweschr Barcha, leith mei schiene kleene Heemt“
Abschied genommen vom Fürsten des Adlergebirges

Abschied vom Fürsten durch die gesamte Adlergebirgsgemeinschaft in der Kirche „Verklärung Christ“

Wir haben Abschied genommen von der mit Sicherheit edelsten Persönlichkeit des alten Adlergebirges. Vom 1928 in Pollom geborenen Fürsten des Adlergebirges. Unser Abschied, der Abschied aller Adlergebirgler und aller Frankenwäldler war Getragen von einer unermesslichen Bewunderung. Es war ein Abschied, getragen auch von röm.-kath. und Hoffnung auf ein Wiedersehen mit dem Fürsten und seiner noch höher verehrten Ehefrau und Großfürstin Edeltraud, die bereits am 21.03.2012 auch hier in Naila zur vermeintlich letzten Ruhestätte auf Erden getragen worden.

Zum Eingang der Messe wurde das Lied der Bayern gespielt und so die hl. Messe für den verstorbenen Fürsten einem Staatsakt gleich begonnen. Mit der deutschen und der tschechischen Nationalhymne sollte dann die Hl. Messe zu Ehren des Verstorbenen endend umrahmt werden und der Auszug der Gemeinde aus der Kirche hinauf zum Friedhof begleitet werden.

Der Abschied von unserem höchsten Repräsentanten des Adlergebirges war auch getragen, dieses war in der Kirche Verklärung Christi laut und deutlich zu spüren, von der großen Liebe aller Anwesend. Teilweise waren Vertreter für Freunde und Mitarbeiter des Fürsten erschienen weil diese leider selbst nicht mehr an der hl. Messe zu Ehren des Verstorbenen Adlergebirglers und Frankenwäldlers teilnehmen konnten.

Es war in der Kirche ein nicht zu übersehender Glanz des Adlergebirges zu vernehmen, als noch einmal zu Ehren des Fürsten „Tief eim Toole, zweschr Barcha“ erklang und gesungen wurde und die hl. Messfeier noch einmal feierlich steigerte und die Heimat des Verstorben so in der röm.-kath. Kirche „Verklärung Christ“ in Naila Einzug hielt und dem Verstorbenen die letze Ehre erwies. Unserem hoch angesehenem und sehr verehrten und wohl allerbesten Fürsten des Adlergebirge, seit es Fürsten im Gebirge gibt, war dieses ein besonderer Wunsch und Wille gewesen, diese Klänge zu seinem für ihn abgehaltenem Requiem vorgetragen zu bekommen. Heimatliche Klänge und Worte und Lieder zu vernehmen auf der für ihn gehaltenen Messfeier. Dieser große und lebenswichtige Wunsch wurde dem Verstorbenen zuteil.

In der röm.- kath. Kirche Verklärung Christi wurde dem Fürsten eine wahrhaft einmalige und fürstliche Messe zuteil. Er nahm noch einmal an der heiligen Messe teil, als Fürst, als Teil der Familie, Teil der lebendigen Kirchgemeinemitglied, Teil der Kirchgemeinde „Allerheiligen“ in Sattel im Adlergebirge, Böhmen, Tschechien und Teil der Kirchgemeinde „Verklärung Christi“ in Naila Oberfranken, Bayern. Genauso, wie es in seiner Heimat, in seiner Jugend und in seinem Kulturkreis üblich war. So wollte er auch immer die Feier gesehen haben. Und genau so wurde ihm diese von den Adlergebirglerinnen und Adlergebirglern, den Frankenwäldlerinnen und Frankenwäldlern und allen anderen dieser Eingang in das Himmelreich in der Kirche „Verklärung Christi“ begleitet.

Freunde, Bekannte und ehemalige Mitarbeiter seiner Unternehmen und die aus Nah und Fern angereisten Freunde und Nachbarn feierten in großer Ehrerbietung und ehrenvoller wie würdiger Andacht die hl. Messe zu Ehren des Verstorbenen gemeinsam mit der Familie des Fürsten des Adlergebirge.

Der junge neue Pfarrer der Pfarrgemeinde „Verklärung Christ“ ließ es sich nicht nehmen neben dem Sarg des Verstorbenen Fürsten 15 Minuten kniend ein Gebet für den Verstorbenen zu beten. Es war eine bis dato noch nie dagewesene und zu sehende Ehre und kirchliche Anerkennung des Verstorbenen in der röm. – kath. Kirche gewesen. Eine Ehrerweisung an den Fürsten des Adlergebirge, die erst ermöglicht wurde durch die röm.-kath. Kirche, in der Amtszeit von Papst Franziskus. Durch den Papst Franziskus und seinem röm.-kath. Glaubenskollegen Herrn Pfarradministrator Dr. Andreas Seliger, wurde dem Fürsten des Adlergebirge diese Ehre erstmals in Naila in der röm.-kath. Kirche Verklärung Christi zuteil. Das große Lebenswerk des Verstorbenen wurde hier gewürdigt und sein Eingang ins Himmelreich von der Erde aus, von seiner letzten Pfarrei, der Pfarrei „Verklärung Christi“, in Naila, begleitet.

Die gesamte Adlergebirgsgemeinschaft dankt hier besonders Pabst Franziskus und seinem Pfarrer in Naila, Herrn Pfarradministrator Dr. Andreas Seliger, Pfarreiengemeinschaft Kath. Pfarreien, Verkündigung Christi, Dekanat Hof, für die angenehme Ausgestaltung der hl. Messe, die wundervolle zitierte Stelle der Lesung der hl. Bibel. Herrn Pfarradministrator Dr. Andreas Seliger, fand auch die richtigen und anregenden Worte, über das so besonders überdurchschnittliche und sehr schicksalsträchtige, wie nicht zuletzt dadurch besonders abenteuerliche Leben des Verstorbenem. Das auch bedingt war durch das viel zu frühe Versterben dessen Vaters, der bereits mit 50 Jahren, in der Blüte seines Lebens verstarb und so der heute verstorbene Fürst schon mit 16 ein äußerst verantwortungsvolles Leben von einem auf den anderen Tag aufgebürdet erhielt.

Pfarradministrator Dr. Andreas Seliger lies nicht unerwähnt, neben der frühen Verantwortung des Verstorbenen, bereits ab seinem 16 Lebensjahre, dessen bereits damals soziale Engagement in der Heimat des Verstorbenen, in Böhmen, für die dortige Gemeinschaft der Menschen im Oberen Adlergebirge zu erwähnen. Besonders erwähnte Herrn Pfarradministrator Dr. Andreas Seliger das neue soziale Engagement des verstorbenen in Franken, Er fand hier ebenso passende Worte für die geleistete Arbeit des Verstorbenen in den Kommunen, der Pfarrgemeinde, für Sport-, Heimat- und Seniorenverein. Ein soziales Engagement des Fürsten in seiner letzten Heimat, dem Land der Franken, gemeinsam mit seiner Gattin Edeltraud.

Erwähnung in den Worten des Herrn Pfarradministrator Dr. Andreas Seliger, fand ebenso und besonders mit Worten der Bewunderung ausgestattet, der letzte irdische Gang des verstorbenen Fürsten, der mitten in der Kirche mit an seiner für ihn gehaltenen Abschiedsfeier weilte, zum Tisch des Herrn, zur hl. Kommunion. Noch zwei Wochen vor seinem Versterben besuchte er die hl. Messe in Naila um die hl. Hostie zu empfangen. Pfarradministrator Dr. Andreas Seliger erinnerte sich. wie er hier in Naila, in der Kirche „Verklärung Christi“ dem Fürsten das letzte Mal das Abendmahl reichte, den Leib Christi geben konnte, als eine allerletzte Wegzehrung zum Gang heim ins göttliche Himmelreich.

Ende des ersten Teils des Abschieds von unserem Fürsten des Adlergebirge

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