Kein Tag ohne den Hofnarren und das Kalle

Kein Tag ohne den Hofnarren und das Kalle
„Tief eim Toole, zweschr Barcha, leith mei schienen kleene Heemt“
Kein Tag ohne den Hofnarren und das Kalle

 

Sprachkurs vom 24.02.2015

Erster Sprachkurs für die heutigen Obleute und besonders ehemalige Obleute des Vereins in Waldkraiburg.

Heute beginnen wir mit dem Sprachkurs für die Adlergebirgler, den Hofnarren und das Kalle. Es ist bereits die dritte Wiederholung. Wir werden diese Kurse nun kürzer halten, damit keine Überforderung entsteht und immer etwas Kurzweiliges dazugeben zum wieder in den Alltag kommen oder in eine schöne Feierabendstimmung, wie es diese auch im Adlergebirge gab, nach schwerer Arbeit im Wald und auf dem Feld.

Der Kurs ist ohne das krachbiese Weib, die Duktrn aus der DDR, heute aus Halle ei Saxn-Onhalte zosommagestellt. Die Duktrn, die doch eigentlich zum Erstellen einer Sprachfibel, als Mundartobfrau des Vereins in Waldkraiburg, angedacht ist. Aber sie git ke Antwert wema se oospricht odr ooschreiwa tut. Se haart ools schuun imr rechtich schwaar. Kommunistisch drzeen haalt. DDR-LPG-Kue seen se zo ihr. Weil se asuu schlacht on schwaar haart.

Da haben wir schon die ersten Worte, die dem Hofnarren und für das Kalle zu übersetzen sind.

Toole, das ist das Tal. Zweschr bedeutet zwischen. Leith ist schon leichter, es bedeutet liegt. Mit Schienen ist nicht das Eisen einer Eisenbahn- oder Straßenbahnschiene gemeint, sondern kommt von schien, bedeutet also schön, gebeugt schönen. Und dann kommt kleene. Das kann man sicher verstehen. Es bedeutet natürlich klein, also in dem Fall kleinen. Und Heemt, das ist nicht das Hemd. sondern die Heimat.

Der Satz: „Tief eim Toole, zweschr Barcha, leith mei schienen kleene Heemt“
bedeutet also:
„Tief im Tal, zwischen Bergen, liegt meine schöne kleine Heimat.“

Ein von Pausewang in Wichstadtl (Grulicher Ländchen) im Adlergebirge von den Menschen abgesehener Satz. Diesen Satz, die diese adlergebirglerischen Menschen in den größeren Städten des Umlandes, wie Dobruschka, Opotschno (1), Reichenberg, Nachod, Landskron oder auch in Pardubitz, Habelschwerdt und Glatz etc. erzählten, wenn sie gefragt wurden woher sie den kommen. Unsere Adlergebirgler, eben unsere Ahnen. Pausewang hat das gleich in den ersten Vers, in die erste Zeile gestellt. Sozusagen als Ohrwurm für die Adlergebirgler noch einmal schriftlich bestätigt, wie die Menschen sowieso von ihrem Adlergebirge von ihrem Adlergebirge dachten.

Dieses ist den beiden heute noch lebenden Tschechenhassern, dem Hofnarren und dem Kalle völlig abhanden gekommen, auch wenn der eine einmal Stellvrtratr des anderen war. Beide also Obloite des Vereins in Waldkraiborch waren bzw. Kalle es ja heute noch ist. Eines angeblichen Heimatvereins für das Adlergebirge, der allerdings noch nie eine wie immer auch geartete Jugendarbeit leistet. Ein Sterbeverein eine Sterbekasse macht mehr Jugendarbeit als dieser Verein in Waldkraiburg. Schande des Adlergebirges.

Das genügt erst einmal für heute, sicher sind jetzt auch in Olfen die närrischen Tage vorbei und onsr Hofnarre git sennr Arbt ools Parkkrollaptzr on Hostess ei Olfn eim Reinlande nooch.

– Einfach unten die blaue Schrift anklicken.

Sprachkurs 2015.02.24

für Hartmutlan und Kalle und die anderen Obloite im Vereine in Waldkraiburg und für alle am Adlergebirgsdialekt Interessierte.

Und jetzt am Ende des Kurses etwas zum Entspannen und zur Abwechslung der vielen gelernten Worte. Zum Überlegen eine kurze Geschichte nach dem vielen Büffeln der Mundart. Etwas zum Schmunzeln.

– Einfach unten die blaue Schrift anklicken, Sie wissen ja schon wie das geht.

Verkehrsserie Ordnungshüter sucht Spuren auch vor Sonnenaufgang – Ruhr Nachrichten (1)

Ihre Mitmachzentrale des Adlergebirges in Dresden

0351 / 810 83 99

Oposchno Schloss 1 464943

(1) Opotschno – Schloss

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