Maria Lichtmess ist vorbei, am 03.02.

Maria Lichtmess, heute ist Maria Lichtmess vorbei, am 03.02.

„Tief eim Toole zweschr Barcha leith mei schiene kleene Heemt“

Maria Lichtmess, heute ist Maria Lichtmess vorbei, am 03.02.

Gestern war Maria Lichtmess. Der Tag der Kerzenweihe für unsere Kerzen, die wir im Jahr über, das ganze Jahr für Mensch und Tier und bei unseren alljährlichen Wallfahrten ins Adlergebirge für die Rückkehr der Obleute des Verein in Waldkraiburg aus Ihrer persönlichen und ihrer kollektiven Finsternis und ihrer maßlosen und zutiefst befindlichen Menschenverachtung, gepaart mit einem nicht zu beschreibendem Hass auf Tschechen und alles was tschechisch ist, anzünden.

Wir zünden diese geweihten Teelichter jedes Jahr zu jeder Andacht und zu jedem Gebet in Gießhübel, Pollom, Sattel, Deschnei, Plassnitz, Trtschkadorf, Luisenthal, Tanndorf, Stare Huta, Neratov / Bärnwald im Adlergebirge, Rokitnice / Rokitnitz im Adlergebirge, Baatzdorf an.

Immer aber zünden wir zum Gebet diese Teelichter auch am adlergebirgischen Schandgrab, für die in Böhmisch Petersdorf am Schandplatz des Adlergebirges bestialisch zu Tode gequälten und erhängten bzw. durch Kopfschuss ermordeten Adlergebirgler an. Jene Landsleute, die auch heute noch durch die aktive Verachtung der eigenen ermordeten Landsleute, also mit unterlassener Hilfeleistung des Verein in Waldkraiburg außerhalb der Friedhofserde liegen müssen. Diese Adlergebirgler werden dem Tschechenhass, den man in Waldkraiburg im Verein sinnentstellend und auch großspurig „Brückenbauen“ nennt, geopfert. In Wirklichkeit ist dieses Verhalten reiner nationalsozialistischer und kommunistischer Sozialisierng der Obleute des Vereins in Waldkraiburg geschuldet. Und natürlich gerade der falschen röm. – kath Sozialisierung, wie jener, der unautorisierten Geschäftsführerin Frau Elisabeth Pischel. In jedem Fall aber in einer nicht wieder gut zu machenden Art und Weise so jeder christlichen adlergebirglerischen Gedankenwelt seit Kriegsende Jahr um Jahr, Monat für Monat, Woche für Woche, Tag für Tag, dauerhaft entehrt. Eine der unchristlichsten Macharten, absolut vergleichbar mit nationalsozialistischer und kommunister Totenschändung von deren Feinden. So lässt sich die gesamte heutige Obmannschaft und alle Obmanschaften davor, immer mit der einen rühmlichen Ausnahme, dem Ersten Jungobmann des Vereins von 1969, hinabgleiten in die finstere Gedankenwelt diktatorischer antidemokratischer Organisationen ohne Widerkehr.

Wir, die Adlergebirgsjugend, aber gedenken dieser unserer Landleute in Böhmisch Petersdorf im Adlergebirge in ungeweihter Erde, mit Kalk überstreut, und beten für die Bestattung der sterblichen Überreste unserer Landleute seit 35 Jahren, heute, nach über 70 Jahren auf dem Friedhof in Böhmisch Petersdorf.

Wir zünden aber auch die geweihten Kerzen an, in Deutsch Petersdorf, Wichstadtl, Linsdorf, Grulich, af dem Muttergottesberg und in all den anderen kleinen Kapellen und teilweise verweisten Kirchen unserer Heimat, auch in Mährisch Rothwasser und in der Stadt Štíty, einst Šilperk / Mährisch Schildberg. Wir beten dort, um in den Kapellen und Kirchen für die Rückkehr der auf so tragische Weise hasserfüllten Obleute unter der Leitung des Ersten Obmann Karl Mück des Vereins in Waldkraiburg aus Ihrem persönlichen und in kollektiver Finsternis liegendem Hass auf alles Gute und Schöne des Adlergebirges. Wir beten an, gegen ihre maßlose und tiefsitzende Menschenverachtung, gepaart mit einem nicht zu beschreibendem Hass, gerade auf Tschechen und alles was tschechisch ist. Wir zünden die Kerzen an, in unseren wunderschönen Kirchen des Adlergbirges und in den schönen kleinen Kapellen unserer Heimat und an den Wegekreuzen und an den vielen Heiligenfiguren, von Gießhübel bis Schildberg, um dort zu beten.

Mehr können wir vonder Adlergebirgsjgend nicht gegen diese Schande des Adlergebirges, für diese mit Hass durch und durch durchdrungenen Menschenfeinde und bösartigen Landsleute, jene belügenden und betrügenden Obleute des Vereins in Waldkraiburg nicht tun. Leider nicht tun. Leider.

Wir beten: „Gott sei der armen Seelen der in dieser obszönen Sünde verstorbenen Obbleute des Vereins in Waldkraiburg gnädig.“ So beten wir es Jahr um Jahr und: „Gott sei den Seelen der heutigen in dieser obszönen Sünde beharrenden Obleute nter der Führng des Ersten Obmann Karl Mück des Vereins in Waldkraiburg gnädig.“

 

Näheres erfahren Sie über die

Mitmachzentrale des Adlergebirges in Dresden
0351 / 810 83 99

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